Bewerten Sie Ihr Auto in 30 Sekunden

Geben Sie die wichtigsten Daten Ihres Fahrzeugs ein und erhalten Sie eine erste Spanne, basierend auf der durchschnittlichen Wertminderung am Markt. Für den genauen Preis, abgeglichen mit echten Verkäufen in Ihrer Nähe, geht die Bewertung anschließend in der App weiter.

Was steckt hinter dem Fahrzeugwert?

Der Fahrzeugwert ist der Preis, zu dem ein Modell aktuell für ein bestimmtes Alter und einen bestimmten Kilometerstand verkauft wird. Als Referenzwerte gelten in Deutschland vor allem die Schwacke Liste und die DAT Bewertung, auf die sich Händler und Versicherungen häufig stützen. Der tatsächliche Verkaufspreis liegt oft etwas darüber oder darunter, je nachdem, was Käufer auf mobile.de und AutoScout24 aktuell wirklich zahlen.

Die vier Faktoren, die den Preis wirklich bewegen

  1. Alter: Die Wertminderung fällt in den ersten drei Jahren am stärksten aus, oft 15 bis 20 Prozent pro Jahr, danach verlangsamt sie sich spürbar.
  2. Kilometerstand: Ab etwa 15.000 Kilometern pro Jahr drückt jede weitere Stufe auf den Preis, darunter wirkt ein niedriger Stand als starkes Verkaufsargument.
  3. Zustand und Wartungshistorie: Ein lückenloses Scheckheft und aktuelle Rechnungen schaffen Vertrauen und zahlen sich beim Verkauf aus.
  4. Motorisierung und regionale Nachfrage: Diesel, Hybrid und Kleinwagen verkaufen sich je nach Region unterschiedlich schnell.
Ein aktueller TÜV Bericht ohne Mängel ist eines der stärksten Argumente beim Verkauf. Er nimmt Käufern den größten Zweifel: dass unter der Haube etwas verschwiegen wird.

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Kostenlose oder kostenpflichtige Bewertung?

Eine erste Einschätzung brauchen Sie nicht zu bezahlen. Mehrere Anbieter, darunter unser Tool, liefern eine kostenlose Spanne ohne Anmeldung. Kostenpflichtige Gutachten lohnen sich meist erst bei Oldtimern oder Fahrzeugen mit unklarer Historie, bei einem gewöhnlichen Gebrauchtwagen reicht der Abgleich mit Schwacke, DAT und den aktuellen Angeboten auf mobile.de.

Typische Fehler bei der Selbsteinschätzung

  • Nur eine einzige Quelle prüfen, statt Schwacke, DAT und aktuelle Inserate zu vergleichen.
  • Den TÜV Termin vor dem Verkauf verstreichen lassen, obwohl ein frischer Bericht den Preis stützt.
  • Die Zulassungsbescheinigung Teil II nicht griffbereit haben, wenn ein Interessent danach fragt.
  • Sonderausstattung wie Anhängerkupplung, Navigationssystem oder Automatikgetriebe beim Preis vergessen.
  • Den Kilometerstand grob schätzen, statt den genauen Wert aus dem Tacho zu übernehmen.

Vom Preis zum tatsächlichen Verkauf

Den richtigen Preis zu kennen ist der erste Schritt. Ob Sie danach privat verkaufen, in Zahlung geben oder an einen geprüften Käufer verkaufen, entscheidet über Tempo und Endpreis gleichermaßen. Nutzen Sie die Bewertung als Ausgangspunkt und vergleichen Sie erst dann die Verkaufswege.

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